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Hier finden Sie Unterlagen zu den derzeit laufenden Bauleitplanverfahren der Stadt Creglingen

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs „Craintaler Weg - Erweiterung und 4. Änderung“ in Creglingen und öffentliche Auslegung des Entwurfs der örtlichen Bauvorschriften für den vorgenannten Bebauungsplan

Der Gemeinderat der Stadt Creglingen hat in seiner öffentlichen Sitzung am 31.07.2018 den Entwurf des Bebauungsplanes „Craintaler Weg - Erweiterung und 4. Änderung“ in Creglingen sowie den Entwurf der dazugehörigen örtlichen Bauvorschriften gebilligt und beschlossen, den Bebauungsplan nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) sowie die örtlichen Bauvorschriften nach § 74 Abs. 7 Landesbauordnung (LBO) i. V. m. § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sowie der zugeordneten örtlichen Bauvorschriften sollen am Ortsausgang in Richtung Craintal im Quartierbereich zwischen der Waldstraße und dem Craintaler Weg auf dem Flst. Nr. 1513/1 und dem Flst. Nr. 1512 die planungsrechtlichen Voraussetzungen und Rechtsgrundlagen für den Neubau einer Senioreneinrichtung (Pflegeheim und betreutes Wohnen) geschaffen und, wie bereits in der derzeit rechtskräftigen Bebauungsplanung „Craintaler Weg“ festgelegt, die Nutzung als allgemeines Wohngebiet nach § 4 Baunutzungsverordnung (BauNVO) beibehalten werden.

Der Geltungsbereich des o. g. Bebauungsplanes sowie der örtlichen Bauvorschriften hierzu umfasst das Flst. Nr. 1513/1 sowie Teilbereiche der Flst. Nrn. 1456 (Weg), 1512 und 1517 (Waldstraße) der Gemarkung Creglingen.

Maßgebend ist der im Lageplan vom 27.03.2018/31.07.2018 dargestellte Geltungsbereich und der Entwurf des Bebauungsplanes mit zeichnerischem und textlichem Teil, Begründung und Umweltbericht mit grünordnerischem Beitrag und Prüfung des Artenschutzes sowie der Entwurf der örtlichen Bauvorschriften jeweils vom 27.03.2018/31.08.2018. Der Bebauungsplan mit zeichnerischem und textlichem Teil sowie die Begründung und die örtlichen Bauvorschriften wurden erstellt von der Planungsgruppe Kölz GmbH in Ludwigsburg. Der Umweltbericht mit grünordnerischem Beitrag und Prüfung des Artenschutzes wurde erstellt vom Büro Prof. Schmid/Treiber/Partner in Leonberg.

Der Planbereich ist in folgendem, verkleinert abgedruckten, Kartenausschnitt dargestellt:

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) wird nicht durchgeführt. Eine Umweltprüfung nach § 2a BauGB ist erfolgt.

Der Entwurf der Bebauungsplanung mit zeichnerischem und textlichem Teil, Begründung, Umweltbericht mit grünordnerischem Beitrag und Prüfung des Artenschutzes, der Entwurf der örtlichen Bauvorschriften sowie die nach Einschätzung der Stadt Creglingen wesentlichen, bereits vorliegenden, umweltbezogenen Stellungnahmen werden

vom 13.08.2018 bis einschließlich 14.09.2018 (Auslegungsfrist)
beim Bürgermeisteramt der Stadt Creglingen, Rathaus II,
Torstraße 2, Stadtbauamt, Zimmer Nr. 2.8


während der Dienststunden zur Einsichtnahme ausgelegt. Darüber hinaus werden der Text der vorliegenden Bekanntmachung und die umfassenden Planunterlagen während des vorgenannten Zeitraums auf der Homepage der Stadt Creglingen (www.creglingen.de) unter der Rubrik „Wirtschaft und Wohnen – Öffentlichkeitsbeteiligung bei Bauleitplanverfahren“ zur Einsichtnahme und zum Download zur Verfügung gestellt. Die Planunterlagen können direkt unter dem Link www.creglingen.de/de/wirtschaft-wohnen/oeffentlichkeitsbeteiligung-bei-bauleitplanverfahren/ eingesehen und heruntergeladen werden. Eine Einstellung in das zentrales Internetportal des Landes gemäß § 4a Abs. 4 Satz 1 BauGB ist nicht möglich, da es dieses Portal derzeit noch nicht gibt.

Es sind folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar:

Umweltbezogene Bestandteile des Bebauungsplanes, die öffentlich ausgelegt werden:

Umweltbericht vom 27.03.2018/31.08.2018 zum Bebauungsplan

1.    mit Bestandsaufnahme sowie Beschreibung und Bewertung der Um-weltauswirkungen einschließlich der Prognose bei Durchführung der Planung auf die Schutzgüter

1.1    Mensch, menschliche Gesundheit, Bevölkerung,
1.2    Tiere und Pflanzen mit Prüfung des Artenschutzes mit Betrach-tung potentieller artenschutzrechtlicher Konflikte bei den Arten bzw. Artengruppen Vögel, Fledermäuse, Reptilien, Amphibien, Haselmaus und Insekten (Nachtkerzenschwärmer), biologische Vielfalt sowie Gebiete gemeinschaftlicher Bedeutung,
1.3    Boden,
1.4    Wasser,
1.5    Klima und Luft,
1.6    Landschaftsbild,
1.7    Kultur- und Sachgüter
1.8    Fläche,

2.    mit Abarbeitung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung des § 1 a Abs. 3 BauGB in Verbindung mit § 18 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und in diesem Zusammenhang Festlegung von Maßnahmen zur Vermeidung und zum Ausgleich erheblicher nachteiliger Umweltauswirkungen sowie schutzgutbezogene Bilanzierung von Eingriff und Ausgleich,

3.    mit grünordnerischem Beitrag mit

3.1    Flächen für Pflanzgebote,
3.2    allgemeinen Festsetzungen
3.3    und Pflanzlisten

4.    sowie mit Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung bzw. Nichtdurchführung des Vorhabens

Umweltbezogene Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, die öffentlich ausgelegt werden:

1.    Stellungnahme des Regionalverbandes Heilbronn-Franken vom 26.04.2018 in Bezug auf die Lage des Plangebiets innerhalb eines im Regionalplan festgelegten Vorbehaltsgebiets für Erholung
2.    Stellungnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart, Ref. 21, Raumordnung, Baurecht, Denkmalschutz vom 04.05.2018 in Bezug auf die Beachtung des § 1 Abs. 3 bis Abs. 5 BauGB des § 1a Abs. 2 BauGB und deren Berücksichtigung in der Begründung zum Bebauungsplan
3.    Stellungnahme des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis vom 09.05.2018 in Bezug auf die Bereiche Landwirtschaft, Grundwasser-/Gewässerschutz, Ableitung von Niederschlagswasser, Starkregen, Lagerung von wassergefährdenden Stoffen, Natur- und Landschaftschutz/Bodenschutz/Altlasten und Immissions-schutz/Abfallrecht/Gewerbeaufsicht

Umweltbezogene sonstige Unterlagen, die nicht Bestandteil des Bebauungsplanes sind und die nicht öffentlich ausgelegt werden:

1.    Habitatpotentialanalyse und artenschutzfachliche Konflikteinschätzung mit zeichnerischem Teil vom 18.04.2017 und Erläuterungsbericht vom 02.05.2017/11.05.2017 mit Betrachtung der Arten bzw. Artengruppen Vögel, Fledermäuse, Reptilien, Amphibien, Haselmaus und Insekten (Nachtkerzenschwärmer)
2.    Schalltechnisches Gutachten zur Bauleitplanung vom 14.03.2018 mit Aussagen zum Verkehrslärm, Sportlärm und Gewerbelärm, der auf das Plangebiet mit dem geplanten Seniorenheimneubau einwirkt und vom geplanten Seniorenheimbauvorhaben ausgehende Lärmemissionen einschließlich Spitzenpegelbetrachtung

Für den Fristlauf sind die in die Frist fallenden allgemein arbeitsfreien Tage (d. h. auch Feiertage) unschädlich. Während der vorgenannten Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Stadt Creglingen, Torstraße 2, 97993 Creglingen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Bebauungsplanung unberücksichtigt bleiben. Da das Ergebnis der Prüfung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.


Creglingen, 01.08.2018
Hehn, Bürgermeister


Nachfolgend stehen die Unterlagen zum Entwurf des Bebauungsplanes mit zeichnerischem und textlichem Teil, Begründung und Umweltbericht mit grünordnerischem Beitrag und Prüfung des Artenschutzes sowie der Entwurf der örtlichen Bauvorschriften zum Download zur Verfügung:

Lageplan mit zeichnerischen Festsetzungen vom 27.03.2018-31.07.2018
Textliche Festsetzungen und örtliche Bauvorschriften vom 27.03.2018-31.07.2018
Begründung vom 27.03.2018-31.07.2018
Umweltbericht mit grünordnerischem Beitrag und Prüfung des Artenschutzes vom 27.03.2018-31.07.2018
Lageplan zum grünordnerischem Beitrag vom 27.03.2018-31.07.2018
Stellungnahme des Regionalverbands Heilbronn-Franken vom 26.04.2018
Stellungnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart, Ref. 21 vom 04.05.2018
Stellungnahme des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis vom 09.05.2018

Öffentliche Bekanntmachung – Aufstellung des Bebauungsplanes „Hochkreuz – Erweiterung“ in Schmerbach

Der Gemeinderat der Stadt Creglingen hat am 04.09.2018 in öffentlicher Sitzung gebilligt und beschlossen, den Bebauungsplan „Hochkreuz – Erweiterung“ in Schmerbach gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) aufzustellen.

Für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Hochkreuz – Erweiterung“ ist der Lageplan vom 02.08.2017 maßgebend.

Der Geltungsbereich des o. g. Bebauungsplanes umfasst das Flst. Nr. 701 (Teilfläche) der Gemarkung Schmerbach und ist aus dem im Rahmen dieser Bekanntmachung verkleinert abgedruckten Lageplan (grün markiert) ersichtlich.
Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 4.800 m2.

Anlass für die Planung:
Die Stadt Creglingen hat im Jahr 2017 bereits die Ergänzungssatzung Hochkreuz, Gemarkung Schmerbach erlassen, welche eine Teilfläche des Außenbereichsgrundstücks Flst. Nr. 701  in den im Zusammenhang bebauten Ortsteil Schmerbach beinhaltet.
Nunmehr soll im Anschluss an diese Ergänzungssatzung eine Erweiterung mit 4 Bauplätzen erfolgen.
Als Art der baulichen Nutzung wird ein WA-Gebiet festgelegt (nach § 4 der Baunutzungsverordnung (BauNVO)).
Entsprechende Vereinbarungen mit dem Grundstückseigentümer wurden bereits bei den Erschließungsverhandlungen geführt.
Hier wurde eine entsprechende Optionsfläche zur Erweiterung auf der Flst. Nr 701, Gemarkung festgehalten.
Aktuell liegt Interesse von Bauwilligen im Plangebiet vor.
Das gesamte Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 4.800 m².
Maßgebend ist der Lageplan im Maßstab 1:1000 vom 02.08.2017 (siehe Anlage)

Ziele und Zwecke der Planung:
Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung des Wohnbaugebietes „Hochkreuz“ geschaffen werden. Der Bebauungsplan soll u.a. eine entsprechende städtebauliche Gestaltung für ein allgemeines Wohngebiet erbringen.

Notwendige Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach § 1a BauGB werden nach einer detaillierten ökologischen Bestandsaufnahme durch das Ingenieurbüro Kölz, Ludwigsburg und in Absprache mit der Naturschutzbehörde geschaffen.

Umweltprüfung und –bericht mit Prüfung des Artenschutzes/Eingriffs- und Ausgleichsregelung/Umweltverträglichkeitsprüfung/Schallgutachten:
Gemäß § 2 Abs. 4 Satz 1 BauGB ist bei der Aufstellung von Bauleitplänen für die Belange des Umweltschutzes eine Umweltprüfung durchzuführen, in der die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden. Die Umweltprüfung sowie der Umweltbericht sollen jeweils den aktuellen Planungsstand, Inhalt und Detaillierungsgrad ermitteln und bewerten. Der zu erstellende Umweltbericht muss außerdem eine Prüfung des Artenschutzes erhalten.

Darüber hinaus sind bei der Aufstellung der Bauleitpläne die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen (§ 1 Abs. 7 BauGB). Hierbei sind auch die Vermeidung und der Ausgleich der zu erwartenden Eingriffe in Natur und Landschaft (Eingriffsregelung nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zu berücksichtigen. Dies erfolgt im Rahmen einer naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung.

Zum anderen ist zu überprüfen, ob die Planung ein UVP-pflichtiges Vorhaben nach dem UVP-Gesetz (UVP = Umweltverträglichkeitsprüfung) darstellt. Dabei ist nach einheitlichen Maßstäben die Auswirkung der Planung auf die Umwelt frühzeitig und umfassend zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten. Bei einem Städtebauprojekt, für das ein Bebauungsplan aufgestellt wird, liegt eine UVP-Pflicht vor, wenn die überbaubare Grundstücksfläche nach §19 (2) BauNVO über 100.000 m² liegt. Eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalles ist dann durchzuführen, wenn die zulässige Grundfläche nach §19 (2) BauNVO zwischen 20.000 m² und 100.000 m² liegt. Beide Grenzen sind hier nicht erreicht, so dass es sich im vorliegenden Fall um kein UVP-pflichtiges Vorhaben handelt und auch keine Vorprüfung des Einzelfalles erforderlich ist.

Eine Umweltprüfung mit Prüfung des Artenschutzes wird durchgeführt und ein Umweltbericht erstellt. Auch eine Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung wird erfolgen.

Vorbereitende Bauleitplanung:
•    Im rechtskräftigen Flächennutzungsplan der Stadt Creglingen ist die vorgesehene Baufläche nicht ausgewiesen.
•    Der einzubeziehende Bereich wird im Parallelverfahren in den Flächennutzungsplan übernommen und als Wohnbaufläche dargestellt. Der Bebauungsplan „Erweiterung Baugebiet Hochkreuz“ ist mit einer geordneten städtebaulichen Entwicklung vereinbar.

Der Entwurf des Bebauungsplanes soll vom Planungsbüro Kölz, Ludwigsburg, erstellt werden.
Sobald die Planungsunterlagen der Stadt Creglingen vorliegen, werden diese dem Ortschaftsrat und dem Gemeinderat vorgestellt werden und im Anschluss öffentlich ausgelegt.

Creglingen, 05.09.2018
Hehn, Bürgermeister


6. Änderung des Flächennutzungsplanes 2015 der Stadt Creglingen mit landschaftsplanerischem Integrationsteil wegen Bebauungsplan „Hochkreuz - Erweiterung“ in Schmerbach - im Parallelverfahren

Der Flächennutzungsplan 2015 mit landschaftsplanerischem Integrationsteil der Stadt Creglingen ist seit August 2002 wirksam. Die 1. Änderung des Planwerks ist seit Juli 2004 rechtskräftig. Die 2. Änderung des Planwerks ist seit Oktober 2010 rechtskräftig. Die 3. Änderung ist seit 01.02.2014 und die 4. Änderung seit 25.01.2014 rechtskräftig, die 5. Änderung ist seit 09.06.2018 rechtskräftig.

Der Gemeinderat der Stadt Creglingen hat am 04.09.2018 in öffentlicher Sitzung aufgrund von § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen, den Flächennutzungsplan 2015 der Stadt Creglingen mit landschaftsplanerischem Integrationsteil ein sechstes Mal zu ändern.

Die 6. Änderung des Flächennutzungsplanes 2015 wird aus folgenden Gründen erforderlich:
Anlass für die 6. Änderung des Flächennutzungsplanes ist konkret geplant die Aufstellung des Bebauungsplanes „Hochkreuz – Erweiterung“ in Schmerbach auf dem Grundstück Flst. Nr. 701 Teilfläche Gemarkung Schmerbach.

Für den Geltungsbereich der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes 2015 der Stadt Creglingen mit landschaftsplanerischem Integrationsteil ist der im verkleinerten abgedruckte Lageplan vom 02.08.2017 maßgebend.

Der Geltungsbereich der 6. Änderung des Flächennutzungsplans umfasst das Grundstück Flst.Nr. 701 (Teilfläche) der Gemarkung Schmerbach und ist aus dem im Rahmen dieser Bekanntmachung verkleinert abgedruckten Lageplan ersichtlich.
Der Planbereich ergibt sich aus folgendem Kartenausschnitt (grün markiert):


Die Stadt Creglingen hat im Jahr 2017 bereits die Ergänzungssatzung Hochkreuz, Gemarkung Schmerbach erlassen, welche eine Teilfläche des Außenbereichsgrundstücks Flst. Nr. 701  in den im Zusammenhang bebauten Ortsteil Schmerbach beinhaltet.
Nunmehr soll im Anschluss an diese Ergänzungssatzung eine Erweiterung mit 4 Bauplätzen erfolgen.
Als Art der baulichen Nutzung wird ein WA-Gebiet festgelegt (nach § 4 der Baunutzungsverordnung (BauNVO)).
Entsprechende Vereinbarungen mit dem Grundstückseigentümer wurden bereits bei den Erschließungsverhandlungen geführt.
Hier wurde eine entsprechende Optionsfläche zur Erweiterung auf der Flst. Nr 701, Gemarkung festgehalten.
Aktuell liegt Interesse von Bauwilligen im Plangebiet vor.

Das gesamte Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 4.800 m².
Maßgebend ist der Lageplan im Maßstab 1:1000 vom 02.08.2017 (siehe Anlage)

Der Vorentwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes soll vom Planungsbüro Kölz, Ludwigsburg,  erstellt werden.
Sobald die Planungsunterlagen der Stadt Creglingen vorliegen, werden diese dem Ortschaftsrat und dem Gemeinderat vorgestellt werden und im Anschluss öffentlich ausgelegt. Nach Abstimmung des Planwerks mit eventuellen Änderungswünschen und Anregungen des Gemeinderates kann eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt werden.

Der Vorentwurf des Flächennutzungsplanes wird anschließend im Rahmen dieser Öffentlichkeitsbeteiligung für die Dauer eines Monats im Stadtbauamt des Rathauses Creglingen ausgelegt sowie auf die Homepage der Stadt online gestellt. Zeitpunkt und Ort der Auslegung werden rechtzeitig im Mitteilungsblatt der Stadt Creglingen öffentlich bekannt gemacht. Während dieser Auslegungsfrist können die Bürger ihre Anregungen zum Planwerk vorbringen.

Creglingen, 05.09.2018
Hehn, Bürgermeister

Öffentliche Bekanntmachung – Aufstellung des Bebauungsplanes „Rück“ in Waldmannshofen

Der Gemeinderat der Stadt Creglingen hat am 04.09.2018 in öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan „Rück“ in Waldmannshofen gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) aufzustellen.

Für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Rück“ ist der beigefügte Lageplan maßgebend.

Der Geltungsbereich des o. g. Bebauungsplanes umfasst das Flst. Nr. 122/1 der Gemarkung Waldmannshofen und ist aus dem im Rahmen dieser Bekanntmachung verkleinert abgedruckten Lageplan ersichtlich.
Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 8.600 m2.
Der Planbereich ergibt sich aus folgendem verkleinert abgedruckten Kartenausschnitt (blau markiert):

Der Gemeinderat der Stadt Creglingen hat am 04.09.2018 in öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan „Rück“ in Waldmannshofen gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) aufzustellen.

Für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Rück“ ist der beigefügte Lageplan maßgebend.

Der Geltungsbereich des o. g. Bebauungsplanes umfasst das Flst. Nr. 122/1 der Gemarkung Waldmannshofen und ist aus dem im Rahmen dieser Bekanntmachung verkleinert abgedruckten Lageplan ersichtlich.
Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 8.600 m2.
Der Planbereich ergibt sich aus folgendem verkleinert abgedruckten Kartenausschnitt (blau markiert):

Ziele und Zwecke der Planung:

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung des Wohnbaugebietes „Rück“ geschaffen werden. Der Bebauungsplan soll u.a. eine entsprechende städtebauliche Gestaltung für ein allgemeines Wohngebiet erbringen.

Notwendige Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach § 1a BauGB werden nach einer detaillierten ökologischen Bestandsaufnahme durch das Ingenieurbüro Kölz, Ludwigsburg und in Absprache mit der Naturschutzbehöde geschaffen.

Umweltprüfung und –bericht mit Prüfung des Artenschutzes/Eingriffs- und Ausgleichsregelung/ Umweltverträglichkeitsprüfung/Schallgutachten:
Gemäß § 2 Abs. 4 Satz 1 BauGB ist bei der Aufstellung von Bauleitplänen für die Belange des Umweltschutzes eine Umweltprüfung durchzuführen, in der die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden. Die Umweltprüfung sowie der Umweltbericht sollen jeweils den aktuellen Planungsstand, Inhalt und Detaillierungsgrad ermitteln und bewerten. Der zu erstellende Umweltbericht muss außerdem eine Prüfung des Artenschutzes erhalten.

Darüber hinaus sind bei der Aufstellung der Bauleitpläne die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen (§ 1 Abs. 7 BauGB). Hierbei sind auch die Vermeidung und der Ausgleich der zu erwartenden Eingriffe in Natur und Landschaft (Eingriffsregelung nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zu berücksichtigen. Dies erfolgt im Rahmen einer naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung.

Zum anderen ist zu überprüfen, ob die Planung ein UVP-pflichtiges Vorhaben nach dem UVP-Gesetz (UVP = Umweltverträglichkeitsprüfung) darstellt. Dabei ist nach einheitlichen Maßstäben die Auswirkung der Planung auf die Umwelt frühzeitig und umfassend zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten. Bei einem Städtebauprojekt, für das ein Bebauungsplan aufgestellt wird, liegt eine UVP-Pflicht vor, wenn die überbaubare Grundstücksfläche nach §19 (2) BauNVO über 100.000 m² liegt. Eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalles ist dann durchzuführen, wenn die zulässige Grundfläche nach §19 (2) BauNVO zwischen 20.000 m² und 100.000 m² liegt. Beide Grenzen sind hier nicht erreicht, so dass es sich im vorliegenden Fall um kein UVP-pflichtiges Vorhaben handelt und auch keine Vorprüfung des Einzelfalles erforderlich ist.

Eine Umweltprüfung mit Prüfung des Artenschutzes wird durchgeführt und ein Umweltbericht erstellt. Auch eine Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung wird erfolgen.

Vorbereitende Bauleitplanung:

  • Im rechtskräftigen Flächennutzungsplan der Stadt Creglingen ist die vorgesehene Baufläche bereits ausgewiesen.
  • Der einzubeziehende Bereich wird bei der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes  übernommen und als Wohnbaufläche dargestellt. Der Bebauungsplan „Rück“ ist mit einer geordneten städtebaulichen Entwicklung vereinbar.

Der Entwurf des Bebauungsplanes soll vom Planungsbüro Kölz, Ludwigsburg, erstellt werden.
Sobald die Planungsunterlagen der Stadt Creglingen vorliegen, werden diese dem Ortschaftsrat und dem Gemeinderat vorgestellt werden und im Anschluss öffentlich ausgelegt.

Creglingen, 05.09.2018
Hehn, Bürgermeister

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