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Stadt Creglingen im Main-Tauber-Kreis
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Familienzentrum Creglingen

Foto: privat
Foto: Fränkische Nachrichten
Foto: Fränkische Nachrichten

Kontakt:
Erika Weimer
Tel. 07933 701-44
familienzentrum(@)creglingen.de

Postadresse:
Familienzentrum Creglingen
Torstraße 2
97993 Creglingen

 

 

Offener Treff und „Bücherkiste“

Menschen aller Generationen sind eingeladen, beim Offenen Treff vorbeizuschauen, ohne Voranmeldung. Gerne dürfen Sie auch alte Bücher mitbringen und welche mitnehmen – kostenfrei.

Auch möchten wir Senioren aus Creglingen und Ortsteilen die Möglichkeit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Familienangehörige können ihre Eltern oder Großeltern vorbeibringen und diese Zeit z.B. für Einkäufe oder selbst für einen Plausch nutzen.

Öffnungszeiten:
Montag 14-16 Uhr
Donnerstag 16-18 Uhr
Freitag 14-16 Uhr

Ort: Begegnungsraum KOMM (Hauptstraße 39)

 

 

 

 

Kleine Insel der Entspannung – kostenfreies Angebot vom Familienzentrum
An alle gestressten Eltern! An alle gestressten Kinder ab 12 Jahren!
…und auch an diejenigen die es nicht erst werden wollen…
Der Familienalltag ist manchmal turbulent und herausfordernd, für alle Beteiligten. Kleine Inseln der Entspannung und Ruhe sind ein absolutes Muss, wenn Ihr Euch gestresst fühlt.
IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT.
Und diese Ruhe sollte man sich immer wieder gönnen, lieber kurz, aber dafür öfter.
Ich lade Euch herzlich ein, auf eine kurze Tiefenentspannung nach Thich Nhat Hanh vorbeizukommen. Dauer: ca. 20-30 Min., Termin nach Vereinbarung. Bei Interesse meldet Euch bitte telefonisch oder per E-Mail.

Entspannte Grüße
Erika Weimer

fensterMarkt* - der Marktplatz im Schaufenster
Am schwarzen Brett im KOMM für 1 Euro inserieren

Ab sofort können Sie die Schaufensterfläche des KOMM für einen privaten Anzeigenmarkt nutzen. Während der Öffnungszeiten des KOMM (s. Offener Treff) können Sie Anzeigenkärtchen abholen oder abgeben bzw. direkt beschriften und zu einem Spendenbeitrag von 1 Euro veröffentlichen. Menschen unter 18 Jahren inserieren für 50 Cent. Das fensterMarkt*-Kärtchen wird dann für 2-4 Wochen im Schaufenster neben der Eingangstüre aufgehängt.

 

Von Frauen, für Frauen – unter Frauen!
„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“
Astrid Lindgren
Liebe Frauen in und um Creglingen,
herzlich willkommen zu unserer offenen Veranstaltungsreihe mit verschiedenen Schwerpunkten rund um das Thema „Frau-Sein“!
Die fünf Frauenabende von November bis März finden an unterschiedlichen Orten statt und werden von Creglingerinnen, die gerne etwas (mit-)teilen möchten, angeboten und angeleitet. Initiatorin und Gesamtorganisatorin ist das Familienzentrum Creglingen.
Zwischen Donnerstag, 14.11.2019 und dem Weltfrauentag am 08.03.2020 werden wir gemeinsam singen essen lesen lauschen lachen innehalten tanzen uns austauschen feiern sein…
Wenn Du Dich/Sie sich angesprochen fühlen, komm/kommen Sie vorbei – gerne auch zusammen mit Freundin oder Nachbarin, Mutter oder Tochter. Weder Anmeldung noch Vorkenntnisse sind nötig.
Es freuen sich auf Dich/Sie:
Erika Weimer und alle Beteiligten: Annmarie Burger, Fraukelind Braun, Susanne Habel, Irma Galeazzi, Anne Blumenstock, Evi Gillig und das Büchereiteam, Anne Emmert, Johanna Klapper, Andrea Wirthwein, Helga Egner, Jeannette Kellert und das Tanzvillateam
Infos/Fragen unter familienzentrum@creglingen.de oder 07933-70144
Termine: 14.11.2019, 13.12.2019, 10.01.2020, 14.02.2020, 08.03.2020
Das ausführliche Programm erfahrt Ihr/erfahren Sie in der örtlichen Presse und unter dem Veranstaltungskalender
„Eine schöne Frau verzückt das Auge; eine weise Frau, eine echte, verzückt die Seele.“ Minna Antrim
Die ausführliche Beschreibung können Sie hier dem Flyer entnehmen.


Alternative zum Wegwerfen - das Repair Café Creglingen

Wir reparieren gemeinsam Gegenstände aller Art, z.B. elektrische/elektronische Geräte und EDV, Holz, Metall, Textil und Fahrräder. Es findet alles ehrenamtlich und auf Spendenbasis statt. Jeder kann ohne Voranmeldung kaputte Gegenstände zum Reparieren mitbringen. Die Idee ist, Dinge durch reparieren weiter verwenden zu können statt neu zu kaufen und dadurch Müll zu vermeiden. Manchmal gelingt dies mit einigen geschickten Handgriffen und dem entsprechenden Fachwissen. Unsere Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Hier die Repair Café Termine 2019:
20.07., 28.09., 16.11.2019
jeweils Samstag 10-12 Uhr im KOMM (Hauptstraße 39)


Gerne kann man auch einfach auf einen Kaffee und Kuchen oder einen Plausch vorbeikommen.
Bei Fragen können Sie sich vorab gerne an das Familienzentrum wenden:
familienzentrum(@)creglingen.de oder 07933-70144.

Weitere Infos zur Repair-Café-Bewegung erhalten Sie unter www.repaircafe.org, einer internationalen Community, der wir uns angeschlossen haben.

Foto: privat
Foto: privat

14.05.2019 Wenn Dir das Wasser bis zum Hals steht…

Unterstützung für Eltern am Rande des Zusammenbruchs

Liebe Eltern,
…Vereinsfest, Wäsche, kindlicher Wutausbruch, Elternabend, Geschirr, Musikschule, Kloputzen, Büro, Kindertrösten, Zahnarzt, Spielplatz, Bewerbung, Essenkochen, Reitstunde, Duschen, Ballett, telefonieren, einkaufen…kennt Ihr das, wenn man sich von einer Aufgabe zur anderen hangelt – immer das Gefühl im Nacken, dass man zeitlich schon leicht im Hintertreffen liegt, nur noch reagiert, statt zu agieren…das Hamsterrad lässt grüßen.

Eine junge Mutter aus Creglingen beschrieb es kürzlich so, während sie ihren Kopf hob und die flache Hand ans Kinn führte: „Ich habe immer das Gefühl, das Wasser steht Oberkante Unterlippe.“ Ich persönlich kenne dieses Gefühl, und phasenweise haben das fast alle Eltern schon erlebt. Oftmals wirkt man nach außen ganz „ruhig“, während innerlich das Chaos tobt.

Doch frage ich mich immer wieder, wie wir als Eltern uns gegenseitig unterstützen können. Meint Ihr nicht auch, dass man manche Herausforderungen besser in der Gemeinschaft meistert?

Nicht oft genug kann man betonen, dass es „ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen“. Auch in modernen Erziehungsbüchern spricht man inzwischen wieder von „Clans“, die junge Familien bilden sollen. Dies ist kein nostalgischer Kitsch, sondern aktuelle Hirnforschung. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das „artgerecht-Projekt“ und die Bücher von Nicola Schmidt hinweisen, die eng mit den führenden Wissenschaftlern aus der Entwicklungspsychologie und Bindungsforschung zusammenarbeitet. Unsere Gehirne funktionieren nämlich größtenteils noch so wie in der Steinzeit. Folgt man den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, so liegt es oft nicht am Versagen der Eltern, wenn sie sich am Rande des Nervenzusammenbruchs bewegen. Vielmehr ist es die logische Folge davon, dass wir uns mit dem modernen Arbeits- und Lebensstil und der klassischen Kleinfamilie viel zu weit von dem „natürlichen Familien- und Clan-Alltag“ und den entsprechenden Bedürfnissen entfernt haben.

Und auch wenn das auf Dich nicht zutrifft – es lohnt sich mal darüber nachzudenken: Wie könntest Du andere unterstützen? Womit würden andere Eltern Dir konkret helfen? Siehst Du Möglichkeiten, auf welche Weise wir uns als Eltern zu „Clans“ zusammentun könnten? Das Familienzentrum möchte Euch helfen, Eure Ideen umzusetzen.

Herzliche Grüße
Erika Weimer

07.05.2019 *Glücksmoment* - Anekdote aus dem Leben einer Mutter

Anekdote aus dem Leben einer Mutter

Liebe Mütter, liebe Väter,
welche Eltern kennen sie nicht, die herausfordernden Phasen, in denen man alte Gewohnheiten mit seinem Baby/Kleinkind verändern und durch neue ersetzen muss, weil zum Beispiel die Belastung für die Eltern zu groß wird. Sei es das Einschlafritual, das Entwöhnen des Schnullers, das Abstillen oder oder…so auch diese Geschichte einer Mutter, die Ihrem Kind das nächtliche Stillen abgewöhnen möchte:
„Das Kind schlief bereits im Familienbett, ich legte mich dazu. Schon ahnend, dass diese Nacht nicht weniger turbulent verlaufen könnte wie die letzten beiden, als ich nachts nicht mehr stillen wollte. Und es dauerte nicht lange, da war es so weit – ein Herumwerkeln, ein leises Jammern, und schließlich ein „Mama!“ Standfest in meiner Entscheidung flüsterte ich beruhigend: „…pssst, ich bin da, schlaf weiter“ – dann ein „Mama trinken!!“ das Kind war kein ganz kleines Baby mehr und konnte bereits einige Wörter artikulieren. Und schon saß es aufrecht im Bett und fing an jämmerlich zu weinen. Ich atmete tief durch, wohlwissend, dass ich jetzt nicht einknicken durfte, so sehr mein Mutterherz auch litt...sonst wäre alles umsonst gewesen.
Während der innere Stresspegel schon etwas anstieg, versuchte ich es mit „Lass uns kuscheln und weiterschlafen“. Die Proteste und deren Lautstärke steigerten sich jedoch rasant und es schien als wollte das Kind gar nichts hören. Wie aus einem Geistesblitz kam der erlösende Satz: „…soll ich dich ein bisschen massieren?“ – dann war es kurz ruhig. Seit dem 3. Monat machten wir mehr unregelmäßig als regelmäßig die sogenannte „harmonische Babymassage“, die das Kind meistens sehr genoss. Schon lag es da und sagte: „ja, sieren“, während sich der ganze kleine Körper sichtlich entspannte. „Ok, ich fange mit den Öhrchen an“ und sogleich legte ich los, zwischen Erleichterung und Skepsis. Wie lange würde das funktionieren? Als ich mit den Füßchen fertig war, vernahm ich noch ein letztes Murmeln im Halbschlaf: „jetzt noch Kopf…“. Und dann merkte ich wie die Atmung langsamer wurde und immer tiefer, während ich seinen Kopf streichelte…Ein Rausch der Glückseligkeit erfasste mich, als ich neben dem schlafenden Wesen lag. Welch ein Geschenk!
Ich wusste nicht ob es beim nächsten Mal wieder so klappen würde, aber das spielte keine Rolle. Ich konnte mir in diesem Moment absolut nichts Schöneres auf der Welt vorstellen!“

Wenn wir über all die Probleme und Sorgen sprechen, die wir als Eltern erleben, sollten wir auch diese wunderbaren Momente des Glücks nicht vergessen…und vor allem, sie nicht übersehen.

Glücksgrüße, Erika Weimer

12.03.2019 - Alles im Fluss? oder: Gedanken zu "Besitz" und "Eigentum"

Umsonstladen in Creglingen?

Liebe Menschen in und um Creglingen,
wir leben bekanntlich im Überfluss, und bei den meisten von uns gibt es mehr oder weniger Dinge, die seit Jahren ungenutzt im Haushalt/Dachboden/Keller ihr Dasein fristen…
Bestimmt haben Sie sich auch schon mal gedacht: „ich würde das ja gerne loswerden, aber zum Wegwerfen ist es zu schade und es gibt bestimmt Leute die es brauchen könnten.“ Andererseits gibt es vielleicht etwas, das Sie selbst gerade (temporär) benötigen, aber wegen ein paar Wochen/Monaten nicht extra neu kaufen wollen.
Ja es wäre schön wenn alles was gerade nicht genutzt wird, „im Umlauf“ wäre. So ähnlich funktionieren auch „Umsonstläden“. Man kann Kleider, Gebrauchsgegenstände, Spiele Bücher, Möbel, Küchenutensilien, Fahrräder,…hinbringen und mitnehmen. Kostenfrei.

Die Ökonomin Friederike Habermann erklärte kürzlich in einem Interview, wir sollten lernen zwischen Eigentum und Besitz zu unterscheiden. Das was wir nutzen, das besitzen wir. Eigentum hingegen sind die Dinge die wir horten und anhäufen, obwohl wir sie nicht brauchen. Wenn wir sie für andere zur Nutzung freigeben, werden sie wieder ihrer Bestimmung zugeführt und wertgeschätzt. So kann alles im Fluss bleiben, statt uns zu blockieren. Die dahinterstehende Philosophie ist: Es geht hier nicht mehr darum, was ich habe und was Du hast, sondern darum, dass wir ja alle in einem Boot sitzen.
Ein interessanter Gedanke, der nur durch Gemeinschaft gelebt werden kann…und der gar nicht so schwer umzusetzen ist, wenn sich genügend Menschen finden, die es auch so sehen und die bereit sind, sich dafür zu engagieren/ihre Zeit einzubringen. Natürlich braucht man auch eine Geschäftsfläche, die ein Eigentümer „zur Nutzung freigeben“ möchte, und schon könnte man auch in Creglingen einen Umsonstladen realisieren.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, melden Sie sich einfach beim Familienzentrum.
Grüße Erika Weimer

15.01.2019 Familienzentrum – Raum für Ideen

Liebe Mitmenschen,
seit 2-3 Jahren wird das ehemalige Scherzingerhaus den CreglingerInnen von der Stadt Creglingen für bürgerschaftliche Aktivitäten zur Verfügung gestellt. Der Helferkreis taufte es zum „KOMM“ und nutzt es seither für verschiedene gemeinnützige und soziale Angebote. Seit April 2018 werden die Räumlichkeiten auch vom Familienzentrum genutzt, z.B. für Treffen und Besprechungen, für Kurse und Workshops, für das RepairCafé und Hausmusik und natürlich für den regelmäßigen Offenen Treff und die Bücherkiste.

Nach wie vor gibt es noch Spielraum und die Räume stehen allen Menschen und Vereinen zur Verfügung, die ehrenamtlich etwas veranstalten möchten oder einen Ort für verschiedene Aktivitäten oder Treffen suchen. Das Gemeinwohl muss dabei im Vordergrund stehen (keine Gewinnabsichten). Vielleicht ist das für Sie die Möglichkeit, eine langgehegte Vision oder ein Herzensprojekt umzusetzen?!
Wenn Sie Interesse haben oder Ideen für weitere Nutzungen, dann melden Sie sich bitte beim Familienzentrum.
Neujahrsgrüße, Erika Weimer

20.07.2018 "Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße..."

Liebe Leute,

im Gespräch mit anderen Eltern und Mitmenschen spüre ich es immer wieder: das Neue verunsichert. So auch das Familienzentrum. Regelmäßig höre ich den Satz: „Ja, ich verfolge das im Amtsblatt mit! Sehr interessant! ...“ Der unausgesprochene Satz ist: „…aber ich warte jetzt erst mal ab, ob da andere hingehen.“

Offen ausgesprochene Gedanken sind manchmal: „Ist denn da jemand gekommen?“ und mit Erstaunen: „Waren das tatsächlich welche aus Creglingen?“ Die Neugier, aber auch Zögern und Skepsis sind im Gesicht abzulesen, ebenso stille Gedanken wie: „was machen die da eigentlich in dem KOMM?“ – „ist das nicht nur etwas für Leute, die sonst niemanden haben?“ – Lassen Sie mich die Gedanken zu Ende denken: „…verliere ich mein Gesicht, wenn ich ins KOMM gehe? Was könnten andere von mir denken?“

Ich möchte Sie ermutigen!

Es gibt Zuspruch, ja!!! Es gibt Menschen die sich auf „Neues“ einlassen, ja!!! Auf neue Menschen, auf neue Projekte, auf neue Räume – vorurteilsfrei, offen, interessiert, motiviert!!! Und auch in Creglingen, ja!!!

Und zum Glück, kann ich nur sagen. Wenn jeder wartet bis ein anderer den ersten Schritt geht…das stimmt, dann könnten wir gleich zumachen.

Ermutigende Grüße
Erika Weimer

29.06.2018 Bist Du schon zu Hause angekommen? – Willkommenskultur für alle

Liebe Creglinger/-Innen,

viel ist von Willkommenskultur die Rede. Gemeint ist die herzliche Aufnahme von sogenannten „fremden“ Menschen. Man kann darüber nachdenken, wie fremd man sich auch vor Ort ist, mit Menschen, die man vielleicht schon seit 10, 20 oder 50 Jahren kennt.
Jemanden willkommen heißen, das bedeutet nicht nur, einem Menschen den Start in einem fernen Land zu erleichtern (wobei das Ferne und Fremde mitunter schon über die Landes-/ oder Gemeindegrenzen hinaus spürbar ist…auch ich bin eine “neig´schmeckte“). Es geht nicht NUR um organisatorische Aufgaben, wenngleich diese sehr wichtig und hilfreich sind.
Willkommen sein bedeutet auch: gesehen und gehört werden, sich wahrgenommen fühlen.
Willkommen heißen bedeutet auch: zwischen den Zeilen lesen, sehen und spüren was hinter dem Gesagten liegt, was an Emotionen mitschwingt.
WIRKLICH zuhören.
Dieses grundlegende Bedürfnis schlummert in uns allen. Unabhängig von der Herkunft. Wir können täglich zahlreiche Möglichkeiten ergreifen, um unsere Mitmenschen wirklich wahrzunehmen. Bei jeder flüchtigen Begegnung auf der Straße reicht ein Blick in die Augen oder ein Lächeln.
Bei einem zufälligen Gespräch mit einer Bekannten an der Bäckertheke. Man kann sich beim Zuhören fragen: was möchte mir dieser Mensch gerade wirklich sagen? Vielleicht erhält man überraschende Erkenntnisse.
Und wenn man dann unerwartet sagt: „Ich merke, dass du dich gerade einsam fühlst – ich hab gerade noch ´ne Viertelstunde, wie wär´s mit einem kleinen Cappuccino?“

Das ist wie Ankommen. Auch so kann sich „zu Hause“ anfühlen.

Willkommene Grüße
Erika Weimer

22.06.2018 Friede in mir – Friede in der Welt

Liebe Creglinger/-Innen, liebe Familien,

dieser Ausspruch von Thich Nhat Hanh drückt das Analogiegesetz von Mikro- und Makrokosmos aus, des „wie Innen so Außen“. Solange wir in uns selbst, in unserer Familie, in unserer Gemeinde und dessen Gruppierungen Unruhe, Konfrontation, Konkurrenz und Gewalt leben, werden wir dies auch im großen Stil wiederfinden. Die Welt da draußen ist ein Spiegel unseres Innenlebens. „Die ganze Welt ist nur ein Gleichnis“ sagte schon Goethe.
Wie also fangen wir an, diesen ersehnten Frieden zu finden? Erst mal bei uns selbst. Als nächstes werden unsere Kinder davon profitieren. Ganz automatisch und bald auch ganz bewusst. Unsere Kinder werden diesen Frieden in sich und dadurch auch in die Welt tragen. Zu ihren eigenen Kindern…
So meine Vision, die eines Tages in Form eines Satzes in mir aufstieg:
 „Die Familie ist die Keimzelle des Friedens.“

Friedvolle Grüße
Erika Weimer

15.06.2018 Wohin mit alten Büchern?

Wollen Sie mal wieder ein paar alte Bücher loswerden?
Für den eigenen Gebrauch ausgedient, aber zum Wegschmeißen zu schade?
Wäre es nicht schön, wenn sich jemand anderes daran erfreut...?! Dafür gibt es die "Bücherkiste" im KOMM.
Bringen Sie Ihre Bücher während des Öffnungszeiten vorbei (s. Offener Treff) und nehmen Sie sich andere mit. Sie dürfen Bücher leihen, tauschen oder behalten. Wie Sie möchten.
Die kostenlose "Bücherkiste" im KOMM steht allen Menschen zur Verfügung. In unserer Sammlung befinden sich Krimis, Romane, Reiseberichte, aber auch Handarbeits-, Koch-, oder Kinderbücher. Ebenso haben wir Literatur aus den Bereichen Geschichte, Sport und vieles mehr.
Kommen Sie einfach vorbei, mit oder ohne eigene Bücher. Auch auf eine Tasse Kaffee oder Tee sind Sie herzlich eingeladen!

Das Bücherkistenteam würde sich auch über personelle Verstärkung freuen. Dann könnten die Öffnungszeiten noch ausgebaut werden.

Herzliche Grüße
Erika Weimer

08.06.2018 …wenn die Langeweile kommt – keep cool

Liebe Eltern,

„Mama mir ist langweilig!“ – wer von Ihnen kennt nicht diesen Satz…zumindest die „Älteren“ unter Ihnen (zu denen ich mich in dem Fall auch zähle).
Erinnern Sie sich daran wie Sie das letzte Mal darauf reagiert haben? Vielleicht erinnern wir uns auch noch an unsere eigene Langeweile in der Kindheit, an die Leere und das damit verbundene quälende Gefühl. Und an den Wunsch diese Leere so schnell wie möglich zu beseitigen…eine Ablenkung muss her!
Und tatsächlich: an Ablenkung mangelt es in unserem heutigen Leben ganz und gar nicht. Die Langeweile hat kaum noch eine Chance in unserer digitalisierten Kultur. Was passiert mit uns und unseren Kindern, wenn wir „vorsorglich“ zum Handy greifen, bevor ein unruhiges Gefühl überhaupt aufkommt?
Wovon genau lenken wir uns da eigentlich ab? Vom Leben?
Die aktuelle Hirnforschung zeigt: Unsere Kinder brauchen hin und wieder diesen ziellosen Zustand der Leere, um sich anschließend wieder neu zu fokussieren und kreativ zu werden. Das erste unbehagliche Gefühl, die innere Unruhe weicht einer „Begegnung mit sich selbst“ – einer Muße, die sehr wichtig für das Kind ist!
Nun kann es aus seiner eigenen Mitte heraus und ohne äußere Einflüsse neue (Spiel-)Ideen und Aktivitäten entwickeln. Statt zu konsumieren wird es zum Schöpfer seiner eigenen Realität.
Gibt es eine bessere Vorbereitung auf die Herausforderungen des Lebens?

Herzliche Grüße
Erika Weimer

01.06.2018 Familienzentrum als unbürokratische Ehrenamts- und Kontaktbörse

Liebe Mitmenschen,

scheuen Sie sich nicht, das Familienzentrum auch als Vermittlungs- und Vernetzungsstelle zu nutzen. Wer ein Anliegen oder ein Angebot ehrenamtlicher oder sozialer Art hat, kann sich gerne melden.
Denkbar sind Aktivitäten wie Familienpaten, Leihomas und -opas, handwerkliche Unterstützung im Repair-Café und vieles mehr. Andererseits gibt es vielleicht den Wunsch nach Unterstützung oder einfach nach Kontakt und Gespräch.
Manche haben sich schon mit ihrem Anliegen an mich gewandt, und wenn sich das passende Gegenüber findet, „vermittle“ ich gerne!

Herzliche Grüße
Erika Weimer

11.05.2018 Gemeinschaft statt Einzelkämpfertum

Liebe Familien, liebe Mitmenschen,

macht Ihr auch die Erfahrung, wie das Streben nach höher-weiter-besser-mehr sich ins Privat- und Familienleben eingeschlichen hat? Leistungs- und Wachstumgesellschaft sind schon lange nicht mehr nur im Berufsleben spürbar. Und auch das damit verbundene Konkurrenzdenken.
Welches Kind ist am besten erzogen, welches Baby krabbelt als erstes, welches Kleinkind schläft früher durch, wer hat die größten schulischen oder sportlichen Erfolge?
Bin ich die perfekte Mutter, die dem Kind alles bietet was es zur optimalen Entwicklung und freien Entfaltung braucht? Mache ich es so gut oder besser als die Freundin/Nachbarin? Haushalt, Beziehung und Berufstätigkeit "wuppen" wir so nebenbei auch noch?
Darf man es sich als Eltern anmerken lassen wenn man kurz vorm (oder schon am) Durchdrehen ist oder von existenziellen Ängsten aufgefressen wird?
Habt Ihr auch das Bedürfnis, dass wir unsere Herausforderungen wieder in der Gemeinschaft bewältigen statt im Einzelkämpfertum?
"Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen" - das afrikanische Sprichwort kennen wir alle.
Es reicht ja manchmal schon, wenn Mama krank wird, damit das ganze kleine System zusammenbricht. Da ich öfter mal Migräne habe, weiß ich wovon ich spreche.
Was früher in der Sippe fast spielerisch erledigt wurde, wird heute unter anderem Therapeuten, Erziehern, Lehrern oder Coaches "ganz professionell" übertragen. Doch es gibt Qualitäten die dabei auf der Strecke bleiben können, beispielsweise Nähe oder Herzenswärme.

Wenn wir uns schon während der Schwangerschaft und in den ersten Monaten Netzwerke aufbauen und eigene Clans bilden, kann so einiges an Druck und Stress abgefangen werden. Eine Groß- oder "Wahlfamilie" schenkt dem Kind vielfältige Erfahrungen, die eine Mama oder ein Papa alleine fast nicht bieten kann, so sehr sie/er sich auch abstrampelt.
Man kann sich mit Einkäufen oder Kinderbetreuung ergänzen, beim Kochen abwechseln und im Notfall einspringen.
Es ist so schön, wenn man jemanden hat, mit dem man der anstrengenden Routine der Kleinstfamilie entfliehen und mit dem man den Alltag ein bisschen teilen kann! Vielleicht habt Ihr auch eine Idee, wie das Familienzentrum dazu beitragen kann. Dann meldet euch unter familienzentrum@creglingen.de

Herzliche Grüße
Erika Weimer

04.05.2018 Was wäre wenn... alle Menschen sich mit Respekt und Wertschätzung begegnen würden?

Liebe Mitmenschen,
was hält uns davon ab, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen?
Ertappen Sie sich auch manchmal bei "verrückten" Gedanken? So verrückt dass man es niemandem erzählen kann?
Was wäre, wenn Sie diese Gedanken nicht verdrängen sondern ernst nehmen? Was wäre wenn Sie nicht die oder der einzige mit solchen Ideen sind?
Was wäre, wenn das Creglinger Familienzentrum eine Plattform für Ideen und Visionen wäre?
Einstein sagte "Probleme kann man nicht mit denselben Mitteln lösen, mit denen sie entstanden sind."
In diesem Sinne: Wenn Sie sich trauen, Ihren Träumen Raum zu geben, dann kann aus einer Vision vielleicht Wirklichkeit werden.

Bis dahin, herzliche Grüße
Erika Weimer

27.04.2018 ...was wir daraus machen...

Liebe Mitmenschen,
viele Fragen bewegen uns als Menschen, als Familie und als Eltern. Täglich aufs neue.
Wie bewältigen wir unseren Alltag?
Was erhoffen wir uns von "der Gesellschaft" und wie möchten wir uns selbst mit unseren Talenten einbringen?
Wie stellen wir uns unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkel vor?
Ein "Familienzentrum" entsteht in und für Creglingen, auch für dessen Teilorte. Was bedeutet das für Sie?

Ich sehe es als eine Chance für Entwicklung und neue Aktivitäten, als eine Plattform für Vernetzung und Gemeinschaft, als ein zartes Pflänzchen für ein neues Miteinander.
Doch so etwas entsteht naturgemäß nicht im Alleingang. Das Familienzentrum ist "das was wir daraus machen".
Bei der Umsetzung Ihrer Ideen und Visionen zum Wohle aller werde ich Sie unterstützen.
Meine Kontaktdaten werden gerade in der Stadtverwaltung eingerichtet und in einer der nächsten Ausgaben im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

Bis dahin, herzliche Grüße
Erika Weimer

20.04.2018 Familienzentrum in Creglingen

Liebe Creglinger*innen,

ein "Familienzentrum" entsteht in Creglingen. Was hat das zu bedeuten?
Wie das Wort uns vermittelt, geht es um Familie, und alles was damit zu tun hat.
Für mich bedeutet das: "Die Familie steht im Zentrum" - unserer Aufmerksamkeit.
Es betrifft also auch Sie, egal wie alt Sie sind. Und es geht hier nicht um Konsum, im Gegenteil.
Es geht vor allem um ein gegenseitiges Geben und Nehmen, gemeinsames Kooperieren und – ganz wichtig – manchmal auch nur ein Nehmen oder nur ein Geben. Man könnte auch sagen "schenken". Das macht es aus. Es heißt ja auch, wer schenkt ist glücklich.
Ich möchte Sie einladen, KREATIV zu werden. Ich lade Sie vor allem ein, AKTIV zu werden!
Das Creglinger Familienzentrum lebt davon, dass Menschen aller Generationen ihr Leben miteinander und füreinander gestalten.
Ihrer Phantasie sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. Melden Sie sich einfach, wenn Sie sich inspiriert fühlen!

Bis dahin, herzliche Grüße
Erika Weimer

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