Stadt Creglingen

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Verwaltungs- und Marktort

Die Geschichte der Stadt Creglingen:

Die Stadt Creglingen entstand am 1. Februar durch Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden ArchshofenBlumweilerCraintal, Creglingen, FinsterlohrFrauentalFreudenbach,
MünsterNiederrimbachOberrimbach, Reinsbronn und Waldmannshofen zur neuen Stadt Creglingen.

Creglingen ist heute Verwaltungs- und Marktort mit zentralen Funktionen für alle Teilorte. Creglingen ist eine Gründung des 4. Jahrhunderts n. Chr. Die erste schriftliche Erwähnung von Creglingen findet sich in einer Urkunde des Bischofs von Bamberg aus dem Jahre 1045, als dieser u. a. den Ort Creglingen als Sicherung eines Darlehens von den Grafen von Luxemburg erhielt. 

Wenige Zeit später fiel der Ort wieder an die Grafen zurück, um bei deren Aussterben an den Pfalzgrafen von Laach zu gelangen. Dieser übergab einen Großteil seiner Besitzungen - darunter auch Creglingen - im Jahre 1088 in einer Schenkung dem Kloster Comburg.  Um 1200 konnte die Abtei neben ihren grundherrlichen Rechten im Dorf auch das Patronat über die Kirche erwerben. Dieses wurde 1287 dem Domkapitel Würzburg überschrieben. 

Vermutlich schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts ging das Dorf Creglingen an das mächtige Grafengeschlecht der Hohenlohe über, eine seiner Seitenlinien hatte ihren Sitz auf der Burg Brauneck und nannte sich auch danach. In der Mitte des 13. Jahrhunderts entstand dort eine burgähnliche Anlage, die von den Dienstmannen der Braunecker bewohnt wurde, welche als Ritter von Creglingen den hiesigen Ortsadel bildeten. Auch während des 14. Jahrhunderts gehörte der Ort den Herren von Hohenlohe-Brauneck. Am 19. Januar 1349 erhielt Gottfried von Hohenlohe-Brauneck von Kaiser Karl IV. das Stadtrecht für Creglingen. 

Außerhalb der Stadt am Herrgottsbach wurde 1389 die Herrgottskirche errichtet. Eine Sage berichtet, dass an dieser Stelle am 10. August 1384 ein Bauer beim Pflügen eine unversehrte Hostie gefunden haben soll. Man sprach davon, dass Jesus selbst in das Tal gekommen sei. Daraufhin stifteten Konrad und Gottfried von Hohenlohe die Kirche, die direkt über dem sagenumwobenen Fundort errichtet wurde. Im Innern steht der berühmte Marienaltar aus Lindenholz von Tilman Riemenschneider. Dieser gilt als das reifste Werk des Würzburger Meisters und stammt aus den Jahren um 1505. 

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